Ana Novac

* 21. Juni 1924 in Dej (Königreich Rumänien) † 31. März 2010 in Paris

von Corina L. Petrescu

Leben und Werk

Quelle: http://halbjahresschrift.blogspot.com/2012/01/marga.html

Ana Novac (manchmal auch Novák geschrieben) wurde am 21. Juni 1924 in Dej (ung. Dés) geboren, einer Stadt in Nordsiebenbürgen, die damals zum Königreich Rumänien gehörte. Sie hieß mit bürgerlichem Namen Zimra Harsányi, verheiratet dann Nirvai, Solomon, Schuster und Miko. Novac starb am 31. März 2010 in Paris.

Es gibt einen Widerspruch bei Novacs Geburtsjahr, da die Schriftstellerin öffentlich behauptet hat, während ihrer Deportation 1944–1945 vierzehn Jahre alt gewesen zu sein. Auf der Webseite der Bibliothèque nationale de France wird ihr Geburtsjahr entsprechend mit 1930 angegeben. Materialien aus rumänischen Archiven beweisen allerdings, dass sie 1924 geboren worden war (siehe dazu die Unterlagen zu Novac aus dem Archiv des rumänischen Schriftstellerverbands sowie ihre Securitate-Akte im Archiv des Nationalen Rates für das Studium der Securitate-Archive, beschrieben im Kapitel Archivsituation).

Ana Novac, die Tochter von Eugen Harsányi und Margareta Ehrenfeld, wurde in eine kleinbürgerliche jüdische Familie hineingeboren, in der man – sechs Jahre nach dem Zerfall der Österreich-Ungarischen Monarchie und der Vereinigung Siebenbürgens mit Rumänien – zu Hause weiterhin Ungarisch sprach. So war Ungarisch ihre Muttersprache, auch wenn sie später Rumänisch, Deutsch und auch Französisch beherrschte. Zwischen 1930 und 1934 besuchte sie die Grundschule in Oberwischau (rum. Vișeu de Sus, ung. Felsővisó). Danach wechselte sie mehrmals die Schulen: 1934 bis 1937 besuchte sie das Lyzeum „Domniţa Ileana“ in Sighetul Marmaţie (ung. Máramarossziget), 1937 bis 1938 das in Salonta Mare (ung. Nagyszalonta) und zwischen 1938 und 1943 das in Großwardein (rum. Oradea, ung. Nagyvárad). 1943 begann Ana Novac eine pädagogische Ausbildung an der Regelschule im ungarischen Miskolc, die sie aber wegen ihrer Deportation nach Auschwitz (Häftling Nummer A-17587) abbrechen musste.

1940, nach dem Zweiten Wiener Schiedsspruch, wurde Nordsiebenbürgen an Ungarn angegliedert. Zwischen dem 16. Mai und dem 27. Juni 1944 deportierten die ungarischen Behörden die jüdische Bevölkerung aus dieser Region nach Auschwitz. Novac und ihre Familie (neben ihren Eltern auch der jüngere Bruder) wurden getrennt abgeführt. Lediglich sie überlebte die Konzentrationslager Auschwitz, Plaszów und Kratzau, wo sie am 6. Mai 1945 von der sowjetischen Armee befreit wurde. Ana Novac kehrte nach Nordsiebenbürgen zurück, das nun wieder zum rumänischen Königreich gehörte. Dort verbrachte sie die nächsten zwei Jahre im jüdischen Krankenhaus in Klausenburg (rum. Cluj Napoca, ung. Kolozsvár), wo sie vom Bett aus die Matura absolvierte und sich dann zum Studium der Pädagogik und Psychologie anmeldete. Zwischen 1947 und 1950 studierte sie an der Babeş-Bolyai Universität in Klausenburg. 1950 zog sie nach Bukarest, wo sie als Assistentin zuerst am Kunstinstitut „Ion Grigorescu“ (1950–1951) und anschließend in der Abteilung für Filmdramaturgie des Instituts für Theater- und Filmkunst „I. L. Caragiale“ (1951–1955) wirkte. Die nächsten drei Jahre arbeitete sie als freischaffende Schriftstellerin und feierte erste Erfolge auf nationaler Ebene. Nachdem ihr die Behörden 1958 jegliches Wirken im kulturellen Bereich verbaten, blieb sie eine Zeitlang beruflich untätig, bis sie zwischen Dezember 1962 und Juli 1963 als Psychologin in einer Pflegeanstalt für neurologisch behinderte Kinder in Păclişa im Kreis Hunedoara arbeitete. Am 20. Juli 1963 erlaubten ihr die rumänischen Behörden, György Mikó, einen Ungarn aus Budapest, zu heiraten und zu ihm ins Nachbarland zu ziehen. Aus Ana Novacs Sicht handelte es sich hierbei um eine Scheinehe, die es ihr erlaubte, aus Rumänien auszuwandern. Zuvor war sie bereits dreimal verheiratet gewesen, wobei zwei ihrer ehemaligen Ehemänner ihr gesamtes Leben lang eine Rolle spielen sollten. Der 1927 in Rumänien geborene und 2013 in Frankreich verstorbene Mathematiker Liviu Solomon, von dem sie sich 1947 hatte scheiden lassen, stand ihr zeitlebens freundschaftlich zur Seite, unterstütze sie aber auch finanziell. Am 21. Juni 1958 heiratete Novac den rumäniendeutschen Schriftsteller Paul Schuster. Obwohl auch diese Beziehung 1960 mit einer Scheidung endete, standen sich beide bis zu Schusters Tod 2004 nahe.

Nachdem Ana Novac Rumänien am 20. September 1963 verlassen hatte, lebte sie mit ihrem neuen Ehemann zuerst in Budapest und dann in West-Berlin, wo sie die Staatsbürgerschaft der Bundesrepublik Deutschland erlangte. 1965 zog sie mit ihrem Ehemann weiter nach Paris und lebte dort bis zu ihrem Tod 2010. Das Schicksal von György Mikó ist unbekannt, wobei Novacs bürgerlicher Name 1986 immer noch Mikó war.

In Frankreich lernte Novac Jean-Paul Sartre und Simon de Beauvoir, aber auch Vertreter der rumänischen Diaspora wie Eugène Ionesco und Monica Lovinescu persönlich kennen. Sartre und Beauvoir sollen sie ermutig haben, ihr Tagebuch auch auf Französisch zu veröffentlichen. Der groteske Humor, der Novacs Prosa kennzeichnet, hatte beide während der Lektüre einer französischen Übersetzung des Textes zum Lachen gebracht, wofür sie sich laut Novac später schuldig gefühlt hätten. Das Tagebuch war bereits 1966 auf Ungarisch (A téboly hétköznapjai. Egy diáklány naplójából [Ein verrückter Alltag. Aus dem Tagebuch einer Schülerin]) und 1967 auf Deutsch (Die schönen Tage meiner Jugend) erschienen, doch es war ohne Resonanz geblieben. Auch 1968, nach der ersten französischen Übersetzung (Les beaux jours de ma jeunesse [Die schönen Tage meiner Jugend]), blieb ihr der große Erfolg versagt. Allerdings avancierte Ana Novac in Frankreich zur „rumänischen Anne Frank“. 1982 erschien ihr Tagebuch erneut auf Französisch, diesmal unter dem Titel J’avais quatorze ans à Auschwitz [Ich war in Auschwitz 14 Jahre alt]. Es liegt nahe, dass dies der Moment war, an dem sie ihr Alter falsch angab. Dass auch ihr oben erwähnter Beiname zu diesem Zeitpunkt entstand, ist denkbar. Die Kulturwissenschaftlerin Louise O. Vasvári neigt dazu, den Beinamen der französischen Neuauflage von 1992 zuzuschreiben.

Auch wenn der Westen das Ziel ihres seelischen Strebens gewesen war, erscheint Ana Novac bereits früh vom Leben dort enttäuscht. Im Vorwort zur deutschen Übersetzung des Tagebuches bemerkte sie bereits im Oktober 1965:

Nun bin ich also im Westen: FREI (und damit um die Illusion gebracht, die mich seit mehr als zehn Jahren am Leben gehalten hat). Denn mit einer Verspätung, die mich meine Jugend kostete, begreife ich endlich: Die Freiheit – wie die Luft – spürt man nur, wenn sie nicht vorhanden ist; ohne Geld, ohne Sicherheit und ohne Beziehungen ist sie der makaberste Scherz, den sich der Teufel je ausgedacht hat.

Ein Jahr vor ihrem Tod gestand sie dem deutschen Journalisten Malte Hedwig: „Das Französische ist meine Heimat geworden, das Land nie.“

Schaffensstationen

Rumänien

Nach dem Umzug nach Bukarest 1950 wurde aus Zimra Harsányi die Schriftstellerin Ana Novac, die wegen ihrer politisch linken Einstellung der Kommunistischen Partei beitrat. Sie schrieb Theaterstücke im Sinne des Sozialistischen Realismus, die aus dem Ungarischen auch ins Rumänische und Jiddische übersetzt wurden. Familie Kovacs (1955) wurde sogar zur selben Zeit in allen drei Sprachen aufgeführt: auf Rumänisch in Temeschwar (rum. Timişoara, ung. Temesvár) und Bukarest, auf Ungarisch in Sf. Gheorghe und auf Jiddisch ebenfalls in Bukarest. Familie Kovacs und Auftakt (1956) erschienen auch in Druckfassungen, da sie als exemplarische Werke der Zeit galten. Für diese Werke erhielt Novac 1957 den rumänischen Staatspreis (rum. Premiul de Stat al Republicii Populare Române). Ihr Stück Was für ein Mensch bist du? (1957) wurde zu Novacs bedeutungsträchtigstem Werk der rumänischen Schaffensphase.[1] Am 24. Dezember 1957 fand die Premiere im Bukarester Städtischen Theater statt, das von Lucia Sturdza-Bulandra, der wichtigsten dramatischen Schauspielerin der Zwischenkriegs- und Nachkriegszeit, geführt wurde. Sie und andere Theaterkritiker lobten das Stück trotz mancher Mängel im Bereich der „Formulierungen“. Als aber im März 1958 ein anonymer Kritiker im Parteiblatt Scȋnteia (Der Funke) Novac vorwarf, ihre Figuren falsch aufgebaut zu haben, was wiederum dazu geführt habe, dass der ganze Text „schwerwiegende ideologische Mängel“ aufweise, war es um das Stück geschehen. Andere Publikationsorgane begannen nun auch, es zu kritisieren – und so mutierte das Werk zu einer „von Negativität geprägten Arbeit, die aus einer falschen ideologischen Position geschrieben war“. Ana Novac wurde dafür gerügt, dass sie ihre Abweichung nicht gestanden habe und keine Selbstkritik betreibe, sondern sich auch noch öffentlich verteidige, indem sie sich auf die Autonomie der Kunst beriefe. Infolgedessen wurde sie 1958 aus der Partei und 1960 aus dem rumänischen Schriftstellerverband ausgeschlossen und erhielt Publikations- und Aufführungsverbot. Im rumänischen Literaturbetrieb wurde sie danach praktisch totgeschwiegen.

Die Zeit zwischen ihrer Anprangerung durch Scȋnteia und ihrer Auswanderung verbrachte Ana Novac als Schriftstellerin damit, ihr aus den Konzentrationslagern mitgebrachtes Tagebuch veröffentlichungstauglich zu machen. Im Epilog der ersten deutschen Übersetzung gab sie an, dass sie mehr als 700 Blätter und Papierfetzen besitze, die sie aus den Lagern herausgeschmuggelt habe; viele seien bereits in den späten 1950er-Jahren nicht mehr leserlich gewesen. Nach mühevollem Entziffern filterte sie das Wesentliche heraus und ließ einen kohärenten Text entstehen. Obwohl es ihr nicht gelungen war, das Tagebuch in Rumänien zu veröffentlichen, ist es zu Lebzeiten mehrmals nicht nur in verschiedenen Sprachen, sondern auch in mehr oder weniger von ihr selbst editieren Fassungen erschienen. Zuerst erschien es 1966 auf Ungarisch im Budapester Verlag Kozmosz unter ihrem bürgerlichen Namen Zimra Harsányi. Angefangen mit der ersten, von Barbara Frischmuth ins Deutsche übertragenen Übersetzung erschienen alle weiteren Werke unter ihrem Künstlernamen Ana Novac.

Frankreich

Ana Novac schrieb meist autobiografisch geprägte Theaterstücke und Romane, entweder auf Französisch oder auf Rumänisch, das sie dann mit Hilfe von Freunden, wie zum Beispiel der Literaturwissenschaftlerin Luba Jurgenson, ins Französische übersetzte. Auffällig ist, dass sie nach ihrer Ausreise aus Ungarn nicht mehr in ihrer Muttersprache Ungarisch schrieb. Sie veröffentlichte auch einen Lyrikband auf Französisch. Bekannt, obwohl nie richtig erfolgreich, war sie aber – abgesehen von ihrem Tagebuch – für ihre beiden Romane.

Rezeption

Ana Novacs Werk wurde während ihrer rumänischen Schaffensphase literaturgeschichtlich nicht rezipiert. Womöglich folgte ihr ideologisch-bedingter Fall zu schnell auf ihre Erfolge, um eine Analyse ihres Werkes außerhalb des Journalistischen zuzulassen. Auch 2004, als das Tagebuch auf Rumänisch erschien, wurde es anscheinend nicht öffentlich wahrgenommen; Rezensionen waren jedenfalls nicht zu finden. Es gibt im rumänischen Literaturbetrieb auch keine Auseinandersetzung mit ihrem französischsprachigen Werk.

Auch im Westen wurde ihre rumänische Schaffensphase nicht betrachtet. Es gibt lediglich Ana Novacs Aussage im Vorwort zur ersten deutschen Übersetzung, sie habe in Rumänien zehn Theaterstücke geschrieben. Diese können allerdings nicht nachgewiesen werden. Zu ihrem französischen Werk und hauptsächlich zum Tagebuch haben sich in den letzten fünfzehn Jahren KulturwissenschaftlerInnen geäußert, die es aus der Perspektive der Trauma-Verarbeitung oder der des autobiographischen Schreibens zum Thema „Shoah“ betrachten. Dabei erscheinen meistens nur eher kurze Verweise auf Leben und Tagebuch.

Wahrscheinlich ist, dass Ana Novac ihr Tagebuch bis zur französischen Auflage von 1996 aus dem Material, das sie aus den Lagern herausgeschmuggelt hatte, konstruiert und bei jeder Neuübersetzung nochmals überarbeitet hat.

Archivsituation

Leider gibt es weder in Rumänien noch in Frankreich ein Archiv der Schriftstellerin. Eine verlässliche Auskunft bezüglich eines Novac-Nachlasses konnte nicht ermittelt werden. Information über sie muss man im wahrsten Sinne des Wortes zusammenflicken. In Rumänien finden sich Materialien über sie im Archiv des Schriftstellerverbandes (Uniunea Scriitorilor din România[, AUSR: Akte 903) sowie im Archiv des Nationalen Rats für das Studium der Akten aus den Archiven der Securitate [Arhiva Consiliului Național pentru Studierea Arhivelor Securității, ACNSAS: Akte I 184937 (zu Paul Schuster, Band 1 und 2); Akte I 264513 (zu Harsányi Zimra/ Ana Novac); Akte I 405789 (zu Ana Novac) und Akte SIE 45862 (zu Ana Novac)].

In Frankreich beherbergt das Mémorial de la Shoah in Paris ihr Tagebuch im Original, aber keine weiteren Unterlagen. Das Institut Mémoires de l’Édition Contemporaine (IMEC) in Saint-Germain la Blanche-Herbe besitzt weder Unterlagen noch Kenntnisse über einen Nachlass Novacs. Das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS) bewahrt den Nachlass von Paul Schuster, Novacs drittem Ehemann, auf. Dort gibt es einige Briefe, die Schuster und Novac ausgetauscht haben. Da aber die Institution keinen Kontakt zu Novacs Erben herstellen konnte und auch keinerlei Information besitzt, wer diese Erben sein könnten, müssen diese Briefe bis 2021 gesperrt bleiben. Eine Nachfrage beim Schöffling Verlag hat zwar zu einer Kontaktinformation zu Novacs letztem Lebensgefährten geführt, doch hat sich dieser nie zurückgemeldet.

Werke

Veröffentlichungen des Tagebuchs

  • A téboly hétköznapjai. Egy diáklány naplójából [Ein verrückter Alltag. Aus dem Tagebuch einer Schülerin]. Budapest, Kozmosz Könyvek, 1966. [unter dem Namen Harsányi Zimra]
  • Die schönen Tage meiner Jugend. Aus dem Ungarischen übersetzt von Barbara Frischmuth. Reinbek bei Hamburg, Rowohlt, 1967. [neue Übersetzung aus dem Französischem (nach der 1996er-Ausgabe von Balland) von Eva Moldenhauer – Frankfurt am Main, Schöffling Verlag, 2009]
  • Les beaux jours de ma jeunesse [Die schönen Tage meiner Jugend]. Aus dem Ungarischen von Ana Novac und Jean Parvulesco. Paris, Julliard, 1968. [1996 neue Übersetzung von Ana Novac, allein für Balland]
  • De mooie dagen van mijn jeugd [Die schönen Tage meiner Jugend]. Aus dem Ungarischen und Deutschen von Bart Roest Crollius. Amsterdam, Contact, 1970. [neue Übersetzung von Goverdien Hauth-Grubben aus dem Deutschen und Französischen (unklar welche Ausgaben) – Utrecht, Verlag Signatuur, 2010]
  • J’avais quatorze ans à Auschwitz [In Auschwitz war ich 14]. Aus dem Ungarischen von Ana Novac und Jean Parvulesco. Paris, Presses de la Renaissance, 1982. [wobei es keine Verweise auf die 1968er-Ausgabe gibt]
  • I giorni della mia giovinezza [Die Tage meiner Jugend]. Aus dem Französischen (nach der 1992er-Ausgabe von Balland) von Francesco Saba Sardi. Milano, Mondadori, 1994.
  • The Beautiful Days of My Youth: My Six Months in Auschwitz and Plaszow [Die schönen Tage meiner Jugend: Meine sechs Monate in Auschwitz und Plaszow]. Aus dem Französischen (nach der 1992er-Ausgabe von Balland) von George L. Newman. New York, Henry Holt, 1997.
  • Cele mai frumoase zile ale tinereții mele [Die schönsten Tage meiner Jugend]. Aus dem Französischen (unklar welche Ausgabe) von Anca-Domnica Ilea. Cluj-Napoca, Editura Dacia, 2004.
  • Os Belos Dias de Minha Juventude [Die schönen Tage meiner Jugend]. Aus dem Französischen (nach der 1992er-Ausgabe von Balland) von Rosa Freire D’Aguiar. São Paulo, Companhia das Letras, 2010.
  • Krásné dny mého mládí [Die schönen Tage meiner Jugend]. Aus dem Französischen (unklar welche Ausgabe) von Zuzana Dlabalová. Prague, Paseka, 2010.
  • Aquellos hermosos días de mi juventud [Jene schönen Tage meiner Jugend]. Aus dem Französischen (unklar welche Ausgabe) von María Teresa Gallego Urrutia. (Bogota/Barcelona, Editorial Planeta Colombiana/Ediciones Destino, 2010.
  • Min ungdoms smukke dage: en jødisk piges kz-dagbog [Die schönen Tage meiner Jugend: das Tagebuch eines jüdischen Mädchens]. Aus dem Französischen (nach der 1996er-Ausgabe von Balland) von Victoria Westzynthius. Kopenhagen, People’s Press, 2011.
  • Yauvanattile ent̲e mōhanadinaṅṅaḷ [Die schönen Tage meiner Jugend] Aus dem Englischen von Sathyarajan C. Kottayam, Kerala State, India, DC Books, 2013.

Andere veröffentlichte Werke

  • Familia Kovacs [Familie Kovacs]. Bucureşti, Editura de stat pentru literatură şi artă, 1955 (Übersetzung aus dem Ungarischen; der Name der Übersetzerin oder des Übersetzers wird nicht angegeben). [unter dem Namen Ana Novák]
  • Preludiu [Vorspiel]. Bucureşti, Editura de stat pentru literatură şi artă, 1956 (Übersetzung aus dem Ungarischen; der Name der Übersetzerin oder des Übersetzers wird nicht angegeben). [unter dem Namen Ana Novák]
  • The Thoughts of Chairman Mao or The Disconcerting Nude. Aus dem Französischen von Anthony Rudolf. London, Scripts Limited, 1971.
  • Un nu déconcertant et autre pièces [Ein beunruhigender Akt und andere Stücke]. Paris, Expression latine, 1985.
  • Cap sur la Lune. Exercices lyriques [Das Kap auf dem Mond. Lyrische Übungen]. Paris, Le Méridien, 1989.
  • Les accidents de l’âme [Die Unfälle der Seele]. Aus dem Rumänischen von Ana Novac und Luba Jurgenson. Paris, Balland, 1991.
  • Comme un pays qui ne figure pas sur la carte [Wie ein Land, das sich nicht auf der Landkarte befindet]. Paris, Balland, 1992.
  • Un lit dans l’hexagone [Ein Bett im Sechseck]. Paris, Calmann-Lévy, 1993.
  • Les noces de Varenka [Die Hochzeit von Varenka]. Paris, Calmann-Lévy, 1996.
  • Le maître de Trésor [Der Meister des Schatzes]. Monaco, Rocher, 2002.

Sekundärliteratur

Weblinks


Zitation

Corina L. Petrescu: Ana Novac. In: Donau-Karpaten-Literatur: Lexikon zur deutschsprachigen Literatur aus Zentral- und Südosteuropa (2019). URL: https://donau-karpaten-literatur.com/novac-ana (Stand: 26.9.2020).

Nutzungsbedingungen

Dieser Artikel darf vervielfältigt und veröffentlicht werden, sofern die Einwilligung der Rechteinhaber vorliegt. Bitte kontaktieren Sie redaktion@donau-karpaten-literatur.com.

Wenn Sie Hinweise oder Ergänzungen zum Text haben, wenden Sie sich bitte unter Angabe von Literatur- und Quellenbelegen an die Redaktion


[1] Laut Mirela Ringheanu, Bibliothekarin an der Bibliothek der Rumänischen Akademie für Kunst und Wissenschaft, wurde dieses Stück nie veröffentlicht (E-Mail an CLP, 29. Juni 2017).

0 0 vote
Article Rating
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
0
Would love your thoughts, please comment.x
()
x